
Kultur und Tourismus
Sehenswürdigkeiten
- Garzer Burgwall

Kinderzeichnung zu Ernst Moritz Arndts Märchen "Prinzessin Svanvithe""... Und in der Nacht, als es vom Garzer Kirchturm zwölf geschlagen hatte, betrat sie einsam den Wall, tat Ihre Kleider von sich, also daß sie dastand, wie Gott sie erschaffen hatte, und nahm eine Johannisrute in die Hand, womit sie hinter sich schlug. Und so tappte sie stumm und rücklings fort, wie es geschehen mußte. Und nicht lange war sie geschritten, so tat sich die Erde unter ihren Füßen auf, und sie fiel sanft hinunter, und es war ihr, als würde sie in einem Traum hinabgewiegt; ..."
(Auszug aus Ernst Moritz Arndts Märchen Prinzessin Svanvithe)
- Evangelische St. Petri Kirche

Die um die Mitte des 14. Jahrhunderts erbaute Evangelische St. Petri KircheDie in gotischen Formen erbaute Kirche ist aus Backsteinen errichtet und steht auf einem Fundament meist unbehauener Findlinge von zum Teil erheblicher Größe. Auf dem Berg um die Kirche herum liegt seit uralten Zeiten die Friedhofsstätte der Gemeinde. Erbaut um die Mitte des 14. Jahrhunderts ist die St. Petri Kirche das älteste bauliche Zeugnis der Stadtgeschichte. Etwa 100 Jahre nach Baubeginn wurden an das Kirchenschiff der Turm und eine Verlängerung des Chores nach Osten hin angefügt. Der Aufsatz des nachmittelalterllichen Altars und und die Kanzel stammen aus Stralsunder Werkstätten (Anfang 18. Jh.) Fachleute sind sich darüber einig, dass der Taufstein bereits über 700 Jahre alt ist, und schon vor Gründung der heutigen St. Petri Kirche existierte. Wahrscheinlich hatte er seinen Platz in einer Kirche, die auf dem gleichen Baugrund auf dem „Begräbnisberg“ gestanden haben könnte.
- Katholische Herz-Jesu-Kirche

Katholische Herz-Jesu-KircheIm Juni 1906 fand in Garz in einem Gasthof der erste katholische Gottesdienst nach der Reformation statt. Polnische Landarbeiter ergriffen die Initiative für den Bau einer eigenen Kirche, der größte Teil der Bausumme kam durch kontinuierliche Spendensammlungen zusammen. 1912 konnte auf dem Gelände einer ehemaligen Windmühle mit dem Bau begonnen werden, im Juni 1913 benefizierte ein Legat des Fürstbischofs zu Breslau das Gotteshaus. Die Gemeinde erstreckt sich von Altefähr bis Putbus, fusionierte in den letzten Jahren mit der Kirchengemeinde Bergen.