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Ernst-Moritz-Arndt-Museum Ausstellungen


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Aktuelle Ausstellungen

TRÄUME DER KINDHEIT
- Märchendichtung und Menschenbildung –

Aus Anlass des 250. Geburtstages von Ernst Moritz Arndt (geb. 1769) blickt die Ausstellung auf die Erinnerungen und Ansichten aus dessen Kindertagen. Welche Bedeutung Arndt diesem Lebensalter mit seinen Erlebnissen und Erfahrungen beimaß, wie er dies in Gedichten, Märchen und weiteren Schriften festhielt, gilt es zu entdecken.

Anhand ausgewählter Textfragmente, originaler Zeitzeugnisse und Illustrationen der Künstlerin Silke Tolk-Ninnemann (lebt auf Rügen) wird ein Stück des Lebensweges und der Gedankenwelt des Schriftstellers nachgezeichnet.

"Als ich ein Kind war,
Was hatt´ ich für Träume!
Kann ich es nennen,
Was Namen nicht hat?
Kann ich euch zeigen,
Unvergängliche Bilder
Himmlischer Schönheit?
O meine Sehnsucht
Kennet euch noch und die nimmer
Rastende Liebe."
Als ich ein Kind war (Auszug), 1811
Ernst-Moritz-Arndt Museum
  „Lebensweg“ Zeichnung von Kerstin Langer, 2019
© Ernst-Moritz-Arndt-Museum Garz

„abgestempelt“
Judenfeindliche Postkarten

DIm aktuellen Jahr 2021 begeht die Bundesrepublik Deutschland das Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Zugleich gilt es, dem wiedererstarkenden Antisemitismus vehement entgegenzuwirken. Die Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung setzt sich mit Antisemitismus im Bild zu Beginn des 20. Jahrhunderts anhand von Grußkarten auseinander. Gezeigt werden auf dem Postweg versandte und somit „abgestempelte“ Ansichtskarten - so wie diese gleichsam Menschen abstempelten. Eine Thematik, die leider zeitlos und bis heute aktuell geblieben ist. Denn während man vor 100 Jahren Bildpostkarten, als analoge Kurznachricht, für Urlaubsgrüße, vor allem aber auch zur Übermittlung politischer Botschaften gebrauchte, erweist sich jetzt das Internet als Plattform für Mobbing, Verleumdung und rassistische Hetze. So können die ausgestellten Exponate hoffentlich Augen öffnen und dem „Abstempeln“ entgegenwirken.
Nach dem Ausstellungsbesuch bietet sich zudem die Möglichkeit, die Stolpersteine in Gedenken an die jüdische Familie Cohn in Garz aufzusuchen. Garz war im Jahr 2005 der erste Ort auf Rügen und der zweite in unserem Bundesland, in dem die inzwischen weit verbreiteten Stolpersteine als mahnende Erinnerungsorte gesetzt wurden. Aufgrund hinzugewonnener Erkenntnisse werden diese Stolpersteine mit ergänzenden Inschriften im November 2021 neu verlegt.

Ernst-Moritz-Arndt Museum

Ernst-Moritz-Arndt Museum

© bpb

SAGENHAFTES CHARENZA

Die auf Rügen einzigartige historische Bibliothek des Museums bewahrt zahlreiche literarische Quellen zur Geschichte des berühmten slawischen Charenza. Die Ausstellung gibt Einblicke in das phantasievolle Genre und weist auf ungelöste Rätsel aus der frühen Geschichte von Garz – der ältesten Stadt Rügens.

Ausstellungen 2013
  Großes Stadtsiegel von Garz, um 1330
© Ernst-Moritz-Arndt-Museum Garz



Ausstellungsrückblick
/Auswahl

2021: Daniela Berndt, Se(e)h – Geheimnisse, Fotografie
2020: Walter G. Goes, "GEIST/ER DER ZEIT"
2019: Iwona Knorr, "Märchenzeit auf Rügen"
2019: 1319 ZeitSPRÜNGE 2019 / Stadt- und Museumsgeschichte
2019: Auftakt – Inspiration Arndt
2018: Egon Arnold, „Vilm Supracolor Soft 149“
2018: Ernst Leonhardt, „Stilles Rauschen“
2017: Evelyn G. Lohmann, „Mit anderen Augen – Auf den Pfaden von Ernst Moritz Arndt“
2017: Kalle Zangerl, „Erdenraum & Himmelstraum“
2016: Kerstin Langer, „Eindrücke- Ausblicke“ , Sommerausstellung
2011: Svanvithe. reloaded – A never ending story? Sonderausstellung und Trickfilmprojekt (Kooperation Jugendkunst
          e.V. Stralsund und Arndt-Gymnasium Bergen)
2010: Kontraste - Über das (Fort)Leben fliegender Blätter
2007: Porträts
2007: Erinnerungen und Ansichten
2005: Zwischen Salon und Schlachfeld (Kooperation Stadtmuseum Schwedt)
2004: Arndt und die Universität Greifswald (Kooperation Universitätsarchiv Greifswald)

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